Category Archives: Seilbahn

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Bleichert – Kalender 2019

Der Bleichert Kalender 2019: Die Table Mountain Aerial Cableway

Zum Anlass ihres 90-jährigen Jubiläums (1929 – 2019) ist dieser Kalender der prächtigen Table Mountain Aerial Cableway (Tafelberg-Seilbahn), der ersten Personenseilbahn Südafrikas bei Kapstadt, gewidmet.

Die Realisierung der ersten Personenseilbahn auf den Tafelberg wurde der einst weltweit führenden Seilbahnfirma Adolf Bleichert & Co. aus Leipzig (Deutschland) anvertraut. Ref. Drahtseilbahn-Kundenregister: Bleichert Anlage Nr. 3013, Datum der Bestellung 16.11.1926.

Der Bau der Anlage, einschließlich der Talstation und der Bergstation benötigte einen Zeitraum von über zwei Jahren. Die Tafelberg-Seilbahn war aber schon Anfang 1929 fertiggestellt worden und wurde schließlich am 4. Oktober 1929 offiziell eingeweiht und zur öffentlichen Benutzung freigegeben.

Sie ist seit ihrer Entstehung im Jahr 1929 mehrfach, d.h. drei Mal erneuert worden. Im Jahr 1958 wurden neue Metall-Kabinen angeschafft, diese liefen in dieser Ausführung bis 1974. Danach gab es wieder andere Gondeln und technische Anpassungen, welche bis 1996 hielten. Die vierte und bisher letzte Tafelberg-Seilbahn wurde, nach umfangreichen Veränderungsarbeiten, im Jahr 1997 in Betrieb genommen. Sie erhielt eine „Rotair“ 360° Panorama Kabine von der Garaventa AG (Doppelmayr Garaventa Gruppe) aus der Schweiz.

Die Transportkapazität der Gondeln wurde seit 1929 stetig verbessert, so dass sie von anfangs 20 Passagiere auf über 65 Personen pro Seilbahnkabine gesteigert werden konnte. Damit waren auch weitere Erneuerungsarbeiten an der Talstation, als auch an der Bergstation notwendig geworden, ohne diese jedoch grundlegend zu ersetzen.

Gut zu wissen, dass die ersten Original-Seilbahngondeln der Adolf Bleichert & Co. fast 30 Jahre unfallfrei in Betrieb waren, die bisher längste Zeit.

Die Tafelbergbahn (www.tablemountain.netgehört zu den sechs (6) Sehenswürdigkeiten (Cape Town Big 6) von Kapstadt (www.kapstadt.de) !

Und der Tafelberg (Südafrika) ist seit 2011 als eines der neuen sieben Naturweltwunder (Nature New 7 Wonders)  auserwählt worden !

Bemerkung:

Hier ist der Kalender im PDF-Format hinterlegt und kann von jedem interessierten eigenständig für die Selbstnutzung (ausgeschlossen kommerzielle Benutzung) auf „print-on-demand“ Basis über Kalender Online Anbieter (z.B. www.cewe-print.de) bestellt werden und zugesandt  bekommen.

PDF: Bleichert Kalender 2019 (deu.)

PDF: Bleichert Calendar 2019 (eng.) (englische Version)

Daten und Fakten:

Seilbahntechnik und Kabinen:

1. Personenseilbahn:    Adolf Bleichert & Co. (von 1929 bis 1958)

  • Betriebssystem: 2 Rechteck-Kabinen Pendelbahn (Bleichert-Zuegg System)
  • Fahrgeschwindigkeit: 5 m/s (Fahrzeit über 5 Minuten)
  • Förderleistung: Jede Gondel 20 Personen – 330 Passagiere pro Stunde

2. Personenseilbahn:    (von 1958 bis 1974) 2 Gondeln für je 23 Personen

3. Personenseilbahn:    (von 1974 bis 1996) 2 Gondeln für je 28 Personen

4. Personenseilbahn:    Garaventa AG (seit 1997)

  • Betriebssystem: 2 Rotair-Kabinen Pendelbahn (3S Dreiseil-Bahn System)
  • Fahrgeschwindigkeit: 10 m/s (Fahrzeit weniger als 5 Minuten)
  • Förderleistung: Jede Gondel 65 Personen – 800 Passagiere pro Stunde

Weitere technische Daten:

  • Längste Spannweite des Seils: 1.207 m. (keine Stützen)
  • Talstation: 363 Meter (ü.M.)
  • Bergstation: 1.067 Meter (ü.M.)
  • Höhenunterschied: 704 Meter

Auftragseingang bei Adolf Bleichert & Co. am 16 November 1926

Panoramabild über Kapstadt:

Kapstadt mit Sicht auf den Tafelberg (rechts an der Spitze ist die Tafelberg-Seilbahn)

Kapstadt und Tafelberg

 


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90 Jahre Predigtstuhlbahn

Zum 90-jährigen Jubiläum der Predigtstuhlbahn richteten die Eigentümer und Betreiber Familie Posch und Aicher am 30. Juni 2018 eine Feier aus, neben Gästen aus Politik, Wirtschaft und Tourismus waren auch die Urenkel (Dr. Sebastian und Hartmut von Bleichert) der Adolf Bleichert & Co.  Seilbahnfirma-Familie geladen.

Ein vielfältiges Programm stand an beiden Festtagen an, welches am Samstag den 30. Juni mit einem musikalischen Einstand und anschliessendem exklusiven Festakt für geladene Gäste begann.

Danach ging es mit dem öffentlichen Programm für alle Liebhaber der Predigtstuhlbahn weiter:

Am 1. Juli 2018 wurden Seilbahn und Pavillon-Gondel feierlich gesegnet. Es wurde auch ein gerade neu renovierter Bereich mit Bar-Lounge, Max-Stuben und Panorama-Terrasse auf der Bergstation, die „Beletage“, eingeweiht und für das Publikum eröffnet.

Nun ist die Predigtstuhlbahn aus Bad Reichenhall über 90 Jahre im Betrieb und noch immer im perfekten Zustand. Sie ist die weltweit älteste, noch im Originalzustand befindliche Personenseilschwebebahn. Sie gilt ausserdem als einer der 10 spektakulärsten  Personenseilbahnen der Welt (www.welt.de).

Link: Predigtstuhlbahn.de    PDF: Berchtesgardener Anzeiger 02.07.2018    BR:   90 Jahre Predigtstuhlbahn    Youtube: Predigtstuhlbahn – Talstation – Auffahrt 01.07.2018   Youtube: 90 Jahre Predigtstuhlbahn – Auffahrt 01.07.2018


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90 Jahre Krossobanen

Die Krossobanen, eine Personenseilschwebebahn, befindet sich im norwegischen Städtchen Rjukan, etwa 180 Km bzw. 2 1/2 Stunden Autofahrt von Oslo entfernt.  Sie wurde zwischen 1927 und 1928 (Eröffnung 21. Januar 1928) von der Adolf Bleichert & Co., im Auftrag der Nors Hydro, für die Einwohner errichtet, damit sie den besonnten Gipfel des Gvepseborg Berg erreichen konnten, da es sonst im Tal ganzjährig keine Sonneneinstrahlung gibt.

Diese Pendelbahn ist die älteste Personenseilbahn Nordeuropas und feiert dieses Jahr ihr 90. Jubiläum (1928 – 2018).  Sie fährt auch heute noch – sowohl für die Einheimischen als auch für Touristen. Obschon viele Teile und technische Einrichtungen im laufe der Jahrzente ersetzt werden mussten, behält die Krossobanen noch ihr ursprüngliches Aussehen. Die Tal- und Bergstation stehen unter Denkmalschutz.

(Quelle: Firmenprospekt Bleichert 1936, S. 22)

 

Link: Krossobanen.no   PDF: Krossobanen (Wikipedia) – Info Rjukan – Krossobanen   Youtube: Rjukan – Krossobanen 


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Seilbahnkönig & Tagebaugigant – Ein Leipziger Jahrhundertwerk

In der Doku-Reihe „DER OSTEN – Entdecke wo du lebst“ des MDR’s erscheint am Dienstag den 23. Januar 2018 – 20:45  ein Beitrag mit dem Titel:

Seilbahnkönig & Tagebaugigant – Ein Leipziger Jahrhundertwerk

Was heute niemand ahnt: Leipzig war einst das Weltzentrum des Seilbahnbaus und das Unternehmen Bleichert in Leipzig der Weltmarktführer. Bleichert baute die erste Seilbahn auf die Zugspitze, aber Bleichert war noch viel mehr: hier wurde der E-Karren die „Eidechse“ erfunden – und als Bleichert zu TAKRAF wurde, war das Werk ein Gigant der DDR-Industrie.

Der Ur-Ur-Enkel des Unternehmensgründers (Adolf Bleichert) reist für den Film extra nach Leipzig. Hartmut von Bleichert lebt in Rom. Er kommt heute gern in die Stadt, der die Familie ihren Wohlstand verdankt, ihre Reputation – und das „von“ im Namen. Vor exakt 100 Jahren, Anfang 1918, mitten in einer Zeit von Krieg und Revolutionen, wird die Leipziger Unternehmerfamilie Bleichert in den Adelsstand erhoben. „Mehr als verdient“, sagt Hartmut von Bleichert heute, als wir gemeinsam durch die Fabrikhallen seines Ur-Ur-Großvaters gehen.

DER OSTEN – Entdecke wo du lebst erzählt in diesem Dokumentarfilm eine Leipziger Jahrhundertgeschichte, ein bedeutender Abschnitt der deutschen Industriegeschichte.

Der Link dazu: www.mdr.de/entdecke – und die beiden TRAILER:  Video 1  und  Video 2 !

Und hier ist der ganze Dokumentarfilm von Dirk Schneider zu sehen – Link: Seilbahnkönig & Tagebaugigant – Ein Leipziger Jahrhundertwerk  !

Gleich im Anschluss folgt eine weitere Sendung auf dem MDR Fernsehsender aus der Reihe „ECHT“ 23. Januar 2018 – 21:15

Ulbrichts Seilbahnträume & Sachsens Wettkampf um die Zugspitze

ECHT-Moderator Sven Voss steht auf der Zugspitze – und präsentiert die schier unglaubliche Geschichte der Seilbahnen: Kaum jemand weiß, dass es sächsische Unternehmen sind, die den Wettstreit um Deutschlands höchste Gipfel gewonnen haben.

1926 wird die Österreichische Zugspitzbahn eröffnet. Sie führt von Tiroler Seite bis fast auf den Gipfel. Eine technische Meisterleistung, die ein Unternehmen aus dem flachen Land vollbracht hatte: Adolf Bleichert & Co.  aus Leipzig-Gohlis gewann für die Österreicher den Seilbahnwettlauf auf die Zugspitze. Von bayerischer Seite fuhr erst 1930 eine Zahnradbahn bis zum Zugspitzplatt auf 2588 Meter. Den Gipfel mit 2962 Metern erreichte man von dort mit einer Luftseilbahn, erbaut wieder von Bleichert aus Leipzig. Und auch am Bau der Eibseeseilbahn Anfang der 1960er-Jahre vom Eibsee bei Garmisch-Partenkirchen bis zum Gipfel war der westdeutsche Bleichert Nachfolger beteiligt.

Die Seilbahn ist die technische Errungenschaft für die bequeme Eroberung der Berge. Das wusste auch DDR Staatsoberhaupt Walter Ulbricht, ein ausgewiesener Skisport- und Bergfreund, als er in den 1960er-Jahren ein St. Moritz des Ostens in Thüringen plante. Unveröffentlichte Dokumente aus mitteldeutschen Archiven offenbaren die nie verwirklichten Seilbahnpläne für Oberhof und Umgebung.

Der Link hierzu: www.mdr.de/echt – und der TRAILER:  Video 3 !

Der ECHT – Film mit Sven Voss ist hier in der Mediathek des MDR’s zu sehen – Link: Sachsens Wettkampf um die Zugspitze & Ulbrichts Seilbahnträume


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OITAF – Internationaler Weltseilbahnkongress 2017

OITAF – Internationaler Weltseilbahnkongress 2017

Die OITAF ist die Internationale Organisation für das Seilbahnwesen. Sie wurde im Jahr 1959 in Mailand (Italien) gegründet mit dem Ziel, alle drei das Seilbahnwesen betreffende Kategorien

  • die Betreiber, bzw. die Seilbahnunternehmer
  • die Hersteller der Seilbahnanlagen
  • die Aufsichtsbehörden (in Vertretung des Staates bzw. der Benützer)

in einer einzigen Organisation zu vereinigen, um die anstehenden Probleme gemeinsam lösen zu können.

Weitere informationen unter der Webseite www.oitaf.org bzw. folgenden Link:  O.I.T.A.F.    –    ISR (Internationale Seilbahn Rundschau)

Alle 6 Jahre findet seit 1957 der Internationale Weltseilbahnkongress statt.  Er wurde bisher in den folgenden  Städten bzw. Nationen abgehalten:

  • Rom (Italien) 1957
  • Paris (Frankreich) 1963
  • Luzern (Schweiz) 1969
  • Wien (Österreich) 1975
  • München (Deutschland) 1981
  • Grenoble (Frankreich) 1987
  • Barcelona (Spanien)1993
  • San Francisco (USA) 1999
  • Innsbruck (Österreich) 2005
  • Rio de Janeiro (Brasilien) 2011

Der 11. Internationale Weltseilbahnkongress wird vom 6. – 9. Juni 2017 in Bozen (Italien) stattfinden !

Dazu weitere Informationen unter folgenden Link: OITAF 2017

Programm: OITAF 2017 Seilbahnweltkongress Bozen (ITA) – Programm (germ.)

Am Freitag den 9. Juni 2017 findet eine öffentliche Veranstaltung (freier Eintritt) von 20:00 – 22:00 im EURAC Europäische Akademie Forschungszentrum – Auditorium (Viale Druso 1 – 39100 Bolzano) mit dem Titel “ Bergwärts, die Geschichte der Seilbahnen“ statt.

Unter der Moderation von Gerd Staffler (Kuratorium für Technische Kulturgüter) werden vier Referate bzw. Vorträge, wie nachstehend, gehalten:

  1. Südtirol: Die ersten Seilschwebebahnen (Wittfrida Mitterer / Universität Innsbruck)
  2. Italien: Die ersten hundert Jahre der seilbahnanlagen 1850 – 1950 (Giuliano Zannotti / Agudio-Leitner AG)
  3. Schweiz: „Die Herrschaft der Mechanisierung“ (Karin Zaugg / BureauKarinZaugg-Denkmalpflege)
  4. Deutschland: Die Firma A. Bleichert & Co. Leipzig und der Vertrag Bleichert – Zuegg  (Dr. Manfred Hötzel / Historiker) 

Flugblatt:  OITAF 2017 Brochure Seilbahngeschichte (deu.-ita.) 09.06.2017

News:  Gemeinde Bozen       –       Provinz Bozen

Vortrag Dr. Manfred Hötzel – LinkA. Bleichert und der Vertrag Bleichert – Zuegg


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90 Jahre Kreuzeckbahn

Als erste Seilschwebebahn Bayerns ging die Kreuzeckbahn am 28. Mai 1926 nach rund einjähriger Bauzeit in Betrieb. Diese erste Personenseilbahn wurde von der Leipziger Drahtseilbahnfirma Adolf Bleichert & Co. erbaut und hat bis 2002, mit nur kleineren Anpassungen (1938 und 1963 Austausch der beiden Kabinen durch neue und grössere), ausgezeichnet funktioniert und in etwa 76 verdienten Jahren mehr als 15 Mio. Gäste auf den 1.638 Meter hohen Hausberg von Garmisch-Partenkirchen befördert.  Die neue Kreuzeckbahn ist von der Fa. Doppelmayr 2002 realisiert worden und besteht aus 25 Kabinen für je ca. 15 Passagiere. Die Personenseilbahn gehört zur Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG, die auch andere Personenseilbahnen, wie die bayerische Eibsee-Seilbahn, die Zahnradbahn, die Gletscherbahn, die Wankbahn etc. betreibt.

Die Eröffnung des Kreuzeckhauses am 1.651 Meter hohen Kreuzeck oberhalb von Garmisch-Partenkirchen erfolgte bereits 20 Jahre zuvor.

Gemeinsam feiern daher die Kreuzeckbahn und das Kreuzeckhaus, das auch als Adolf-Zoeppritz-Haus bekannt ist, im Jahr 2016 ihr Jubiläum. Die Bayerische Zugspitzbahn und die Hüttenwirte (Fam. Bokor) haben aus diesem Anlass an Mariä Himmelfahrt, am 15. August 2016, ein gemeinsames Jubiläumsfest veranstaltet.

(Quelle: Facebook.com – Si Seilbahnen)

 

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Link: Zugspitze.de     PDF:  Kreuzeckbahn (Wikipedia)    Youtube:  Kreuzeckbahn  

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Die urprügliche Kreuzeckbahn (1926 bis 2002)

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Die heutige moderne Kreuzeckbahn (seit 2002) von Doppelmayr 

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90 Jahre Rax Seilbahn

„Innovativ, modern, effizent!
Die Rax-Seilbahn wurde grundlegend modernisiert und sorgt mit neuer Seilbahn- und Elektrotechnik für mehr Sicherheit und Effizienz. Investiert wurden rund 3,2 Millionen Euro, die Kapazität soll sich auf 165.000 Fahrten im Jahr erhöhen. Höchsten Kundenkomfort versprechen ein revolutionäres Zutrittssystem- und Reservierungssystem ….  , ein neuer online Ticket …. und Gutscheinshop, eine Natur- und Erlebnispfad App.“

Das ist das Statement der Österreichischen Bergbahnen GmbH der Betreiberfirma der heutigen, gerade erst wieder modernisierten, Rax Seilbahn aus Niederösterreich bei Reichenau a.d. Rax.

Sie wurde 1926, etwa zeitgleich wie die Tiroler Zugspitzbahn, von der deutschen Drahtseilbahnfirma Adolf Bleichert & Co. als Bleichert-Zuegg System Personenseilbahn errichtet und gilt als erste österreichische Personenseilbahn überhaupt, da sie einige Wochen früher als die noch wesentlich bedeutendere Tiroler Zugspitzbahn eröffnet worden ist. Kurios ist aber, daß im Firmenregister der Adolf Bleichert & Co.  der Auftrag der Tiroler Zugspitzbahn vor dem der Rax Seilbahn eingegangen ist und somit aus diesem Blickpunkt, die erste österreichische Personenseilbahn eben die Tiroler Zugspitzbahn darstellt.

Die Rax Seilbahn führt auf den etwa 2.000 Meter hohen Hausberg der Wiener. Genau gesagt  führt sie von einer Seehöhe von 528 m. ü. A. auf 1.546 Meter. Für die Betriebslänge von 2.160 Metern benötigt sie zwischen sieben und zehn Minuten.

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Link:  www.raxalpe.com     PDF:  Geschichte der Rax Seilbahn   PDF:  Rax Seilbahn (Wikipedia)   Youtube:   Rax Seilbahn (1940)     Youtube:  Rax Seilbahn (2012)

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Die urprüngliche Rax Seilbahn (bis 1991)

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Die heutige moderne Rax Seilbahn

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90 Jahre Tiroler Zugspitzbahn

Die Zugspitze ist mit 2.962 m ü. M. der höchste Berggipfel der Bundesrepublik Deutschland und des Wettersteingebirges in den Ostalpen. Das Zugspitzmassiv liegt südwestlich von Garmisch-Partenkirchen in Bayern und im Norden Tirols (Österreich).

Über seinem Westgipfel verläuft die Grenze zur Republik Österreich. Südlich des Berges schließt sich das Zugspitzplatt an, eine Karst-Hochfläche mit zahlreichen Höhlen.  An den Flanken der Zugspitze befinden sich drei Gletscher: der Nördliche Schneeferner und der Höllentalferner; außerdem der kleinere Südliche Schneeferner.

Auf den Zugspitzgipfel führen drei Seilbahnen:

Die erste, die Tiroler Zugspitzbahn, wurde 1926 von der Firma Adolf Bleichert & Co. gebaut und endete auf einem Grat, der Kammstation, unterhalb des Gipfels, bevor die Endstation 1991 auf den Gipfel verlegt wurde. Zwischenzeitlich gab es seit 1964 aber auch eine Gipfelseilbahn, die von der Kammstation (2.805 m.ü.M.) auf die Zugspitzgipfel-Station (2.951 m.ü.M.) führte.

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Eine zweite, d.h. eine Kombination aus Zahnradbahn und Gipfelseilbahn, ist die Bayerische Zugspitzbahn, welche durch das Innere der Nordflanke führt und (heute) auf dem Zugspitzplatt endet, von wo eine weitere Personenseilbahn zum Gipfel hinauf führt. 1931 endete die Zahnradbahn am Schneefernerhaus und die damalige zum Zugspitzgipfel führende bayerische Gipfelseilbahn war ebenfalls eine von der Firma Adolf Bleichert & Co. konstruierte Personenseilbahn. Sie wurde 1993 verlegt bzw. ersetzt.

Die dritte Luftseilbahn ist die bayerische Eibseeseilbahn, welche die deutsche Version der Tiroler Zugspitzbahn darstellt, aber erst 1963 eröffnet worden ist. Sie wird derzeit grunderneuert bzw. durch eine hochmoderne und größere Panoramakabinenseilbahn und einem neuen Zugspitzgipfelgebäude ersetzt, dessen Inbetriebnahme ist für Ende 2017 vorgesehen.

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Jubiläumsjahr: 90 Jahre Tiroler Zugspitzbahn  

Die Tiroler Zugspitzbahn ist eine Personenluftseilbahn, von der Hotelsiedlung Ehrwald-Zugspitzbahn (Ehrwald-Obermoos) in 1.225 m.ü.M. auf den Westgipfel der Zugspitze (2.962 m.üM.), in der seit 1991 durchgehenden, neu erbauten Anlage. Sie ist in der neuen Version seit  1991 als Zwei-Seil-Pendelbahn (zwei Tragseile, ein Zugseil) mit drei Stützen ausgeführt und erschließt von österreichischer Seite das Gletscherschigebiet am Zugspitzplatt (Wettersteingebirge).

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Nach Fertigstellung im Jänner 1926 wurde am 5. Juli 1926 die damals so genannte Österreichische Zugspitzbahn als erste der auf die Zugspitze führenden Bahnen eröffnet. Die Tiroler gewannen damit den Wettlauf mit der bayerischen Seite um die technische Erschließung des Gipfels. Obwohl die von Adolf Bleichert & Co. gebaute Bahn für ihre Zeit eine technische Meisterleistung war, führte sie jedoch nur zu einer Bergstation unterhalb des Zugspitzkamms auf 2.805 m. ü. M., so dass der Gipfel (2.962 m. ü. M.) nicht direkt erreichbar war. Die Förderleistung betrug bei einer Kabinengröße von 19 Personen und einer Fahrzeit von mindestens 16 Minuten nur 80 Personen pro Stunde. Das Zugspitzplatt konnte zum Skifahren über einen 700 m langen Stollen erreicht werden. An die Bergstation wurde das „Kammhotel“ angebaut. 1991 wurde die Bleichert Personenseilbahn durch eine neue, bis zum Zugspitzgipfel reichende Seilbahn ersetzt, aber die Geschichte der Tiroler Zugspitzbahn begann 1926 und ist nun 90 Jahre alt geworden.  Im Gipfelgebäude wurde ein kleines Museum eingerichtet, das den Bau der ersten und zweiten „österreichischen“ Zugspitzbahn dokumentiert. In dem Museum findet sich unter den Exponaten ein Funktionsmodell der ersten Tiroler Zugspitzbahn im Betriebszustand um 1960.

(Quelle: auszugsweise Wikipedia)

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Es ist geplant, bis Ende 2017, ein neues Tiroler Zugspitzbahn Museum neben der Talstation zu errichten. Dort soll auch die Betriebsanlage der ersten österreichischen Zugspitzbahn, die von der Fa. Adolf Bleichert & Co. gebaut worden ist,  wieder originalgetreu aufgestellt werden. Die Bauarbeiten sind im Gang. Wir sind gespannt !

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(Quelle: HvB  08.07.2016)

Die Arbeiten zur Konstruktion des neuen Seilbahn-Museums an der Talstation gehen anscheinend weiter. Hier Aufnahmen von Juli 2017 aus der Vogelperspektive:

 

Und hier noch eine Aufnahme von September 2017 von der Seilbahnkabine aus, die nach unten in Richtung Talstation gleitet:

Ankündigung des neuen Talstation – Museum (Quelle: Faccebook/Tiroler Zugspitzbahn)

Rendering (Quelle: Webseite Tiroler Zugspitzbahn / Link –> BAHNORAMA )

Dazu noch einige aktuelle Fotos der Baustelle vom Oktober 2017

Im Innenbereich des Talstationsmuseums BAHNORAMA:

Weitere Informationen zur Geschichte der Tiroler Zugspitzbahn sind in den folgenden Links und PDF-Dokumenten enthalten:

Link:  Zugspitze

PDF:  Tiroler Zugspitzbahn – Wikipedia      PDF:  Tiroler Zugspiztbahn_Chronik      PDF:  TZB_Prospekt_2016

Youtube:  TZB – Imagefilm 2016

Erste Kabinenbahn (1926-1991)

Erste Tiroler Zugspitzbahn (1926-1991)

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Zweite Tiroler Zugspitzbahn (1991-2017)

Altes Bleichert Zugspitzbahn Plakat

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Bleichert Werbung

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Bleichert’s Wire Ropeways (by Dr. Peter von Bleichert)

In 1924, Germany’s „Adolf Bleichert & Co.“ celebrated its 50th Anniversary. By the time of this occasion, the company had designed and built the world’s record holding wire ropeways:

  • Longest and highest elevation (Argentina);
  • Length of system over water (New Caledonia);
  • Steepest (Tansania);
  • Highest capacity (France);
  • Northernmost (Norway) and
  • Southernmost (Chile).

Written by Dr. Peter von Bleichert, the great-great grandson of the company’s founder, this book includes over 100 pictures, many of them are coloured, and detailed engineering drawings that explore the legendary company’s history, and several of its record-holding systems mentioned above, thereof specifically illustrated are the Cablecarril Chilecito of La Rioja province in Argentina, the over water mining material tramway in Thio (New Caledonia), the wood material tramway of Mkumbra (Tansania) and last but not least the passenger aerial ropeway of the Zugspitze (Austria).

Dr. Peter von Bleichert, born in New York City, has lived in Puerto Rico, Greece, and England, and currently resides in California, USA where he is a college professor and writer and  where he lives with his wife and daughter. Besides fantasy and science fiction, Pete loves to read military techno-thrillers and loves to write them even more (i.e.  Crown Jewel (The Battle for the Falklands/Book1) and Dragon Fire (The Battle for the Falklands/Book 2) or Fourth Crisis (The Battle for Taiwan).  He holds a graduate degree in international relations, a doctorate in public policy / homeland security, and has written for various organizations, including the Royal United Services Institute for Defence Studies and the U.S. Naval Institute. He is now working on his next book.

Who should be interested in reading this book, here is the German version, which can be ordered from Amazon/Germany: Bleichert-Drahtseilbahnen. In case you would prefer the English version, please go to: Bleichert’s Wire Ropeways. Kindle Edition 2014 (189 pages).

Please also visit „Bleichert’s Wire Ropeways“ on Facebook for information and news of relevance to the book.

Peter von Bleichert (Vorderseite) (eng.)


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Funicular Aeri de Montserrat – Anniversary

85.  JUBILEO   – –   85.  JUBILÄUM    – –    85.  ANNIVERSARY    – –    85.  ANNIVERSARIO   

Am 17. Mai 2015 jährte sich das 85. Gründungsjahr seit Errichtung der „Funicular Aeri de Montserrat“ Bleichert – Personendrahtseilbahn im Jahr 1930, die noch heute im Originalzustand ihren einwandfreien Dienst tut und Turisten und Pilger aus aller Welt auf das Benedektiner Kloster auf dem Montserrat sicher, in wenigen Minuten, hinaufbegleitet.  Ein besonderer Ausflugstip, nur eine Stunde mit dem Zug von Barcelona entfernt, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Und schon garnicht dieses Jahr, denn 2016 fällt auch mit dem heiligen Jahr der „Misericordia“ (Barmherzigkeit) zusammen und die Basilica, dessen heiliges Tor am 13. Dezember  2015 durch den Abt von Montserrat Josep M. Soler geöffnet wurde, ist schon alleine ein Besuch wert, nicht nur für ihren gotischen – renaissance Stiel.  

Link 1:  Funicular Aeri de Montserrat

Link 2:  Abbey of Montserrat

Youtube:  Cabinenfahrt von der Bergstation in’s Tal

 


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