Seilbahnkönig & Tagebaugigant – Ein Leipziger Jahrhundertwerk

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Seilbahnkönig & Tagebaugigant – Ein Leipziger Jahrhundertwerk

In der Doku-Reihe „DER OSTEN – Entdecke wo du lebst“ des MDR’s erscheint am Dienstag den 23. Januar 2018 – 20:45  ein Beitrag mit dem Titel:

Seilbahnkönig & Tagebaugigant – Ein Leipziger Jahrhundertwerk

Was heute niemand ahnt: Leipzig war einst das Weltzentrum des Seilbahnbaus und das Unternehmen Bleichert in Leipzig der Weltmarktführer. Bleichert baute die erste Seilbahn auf die Zugspitze, aber Bleichert war noch viel mehr: hier wurde der E-Karren die „Eidechse“ erfunden – und als Bleichert zu TAKRAF wurde, war das Werk ein Gigant der DDR-Industrie.

Der Ur-Ur-Enkel des Unternehmensgründers (Adolf Bleichert) reist für den Film extra nach Leipzig. Hartmut von Bleichert lebt in Rom. Er kommt heute gern in die Stadt, der die Familie ihren Wohlstand verdankt, ihre Reputation – und das „von“ im Namen. Vor exakt 100 Jahren, Anfang 1918, mitten in einer Zeit von Krieg und Revolutionen, wird die Leipziger Unternehmerfamilie Bleichert in den Adelsstand erhoben. „Mehr als verdient“, sagt Hartmut von Bleichert heute, als wir gemeinsam durch die Fabrikhallen seines Ur-Ur-Großvaters gehen.

DER OSTEN – Entdecke wo du lebst erzählt in diesem Dokumentarfilm eine Leipziger Jahrhundertgeschichte, ein bedeutender Abschnitt der deutschen Industriegeschichte.

Der Link dazu: www.mdr.de/entdecke – und die beiden TRAILER:  Video 1  und  Video 2 !

Und hier ist der ganze Dokumentarfilm von Dirk Schneider zu sehen – Link: Seilbahnkönig & Tagebaugigant – Ein Leipziger Jahrhundertwerk  !

Gleich im Anschluss folgt eine weitere Sendung auf dem MDR Fernsehsender aus der Reihe „ECHT“ 23. Januar 2018 – 21:15

Ulbrichts Seilbahnträume & Sachsens Wettkampf um die Zugspitze

ECHT-Moderator Sven Voss steht auf der Zugspitze – und präsentiert die schier unglaubliche Geschichte der Seilbahnen: Kaum jemand weiß, dass es sächsische Unternehmen sind, die den Wettstreit um Deutschlands höchste Gipfel gewonnen haben.

1926 wird die Österreichische Zugspitzbahn eröffnet. Sie führt von Tiroler Seite bis fast auf den Gipfel. Eine technische Meisterleistung, die ein Unternehmen aus dem flachen Land vollbracht hatte: Adolf Bleichert & Co.  aus Leipzig-Gohlis gewann für die Österreicher den Seilbahnwettlauf auf die Zugspitze. Von bayerischer Seite fuhr erst 1930 eine Zahnradbahn bis zum Zugspitzplatt auf 2588 Meter. Den Gipfel mit 2962 Metern erreichte man von dort mit einer Luftseilbahn, erbaut wieder von Bleichert aus Leipzig. Und auch am Bau der Eibseeseilbahn Anfang der 1960er-Jahre vom Eibsee bei Garmisch-Partenkirchen bis zum Gipfel war der westdeutsche Bleichert Nachfolger beteiligt.

Die Seilbahn ist die technische Errungenschaft für die bequeme Eroberung der Berge. Das wusste auch DDR Staatsoberhaupt Walter Ulbricht, ein ausgewiesener Skisport- und Bergfreund, als er in den 1960er-Jahren ein St. Moritz des Ostens in Thüringen plante. Unveröffentlichte Dokumente aus mitteldeutschen Archiven offenbaren die nie verwirklichten Seilbahnpläne für Oberhof und Umgebung.

Der Link hierzu: www.mdr.de/echt – und der TRAILER:  Video 3 !

Der ECHT – Film mit Sven Voss ist hier in der Mediathek des MDR’s zu sehen – Link: Sachsens Wettkampf um die Zugspitze & Ulbrichts Seilbahnträume


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100 Jahre Kleingartenverein – KGV „Seilbahn“ e.V. Leipzig

Kleingartenverein – KGV „Seilbahn“ e.V. 

Die Bleichert & Co. Seilbahnfirma und deren Inhaber und Vertreter, somit die Familie (von) Bleichert, war auf verschiedener Art und Weise und in unterschiedlichen Bereichen, sowohl sozial als auch kulturell eingestellt.

So hat die Familie (von) Bleichert mehrfach wohltätige Einrichtungen gegründet und finanziell unterstützt.

Diese wurden vor allem für die Belegschaft und deren Familien gedacht, aber es gab auch Initiativen, welche der Bürgerschaft von Leipzig-Gohlis zu Gute kamen.

1917 wurde auf landwirtschaftlich nutzbaren Flächen von ca. 76 ha, die von der Firma Bleichert & Co. erstanden worden waren, eine Schrebergärtenanlage für die Angestellten geschaffen, diese waren und sind in Leipzig üblich und weit verbreitet.

2017 feiert der Kleingartenverein – KGV „Seilbahn“ e.V. an der Max-Liebermann Strasse 91-93 in Leipzig-Gohlis ihr 100 jähriges Bestehen.

Zum Anlass fand als „Höhepunkt des Vereinslebens“, am Samstag den 24. Juni 2017 eine Gedenkfeier statt. Am selben Tag wurde auch  der  26. Tag des Gartens der Stadt Leipzig ausgetragen.

Wie aus dem Programmablauf zu ersehen war, hatten die Vereinsmitglieder beschlossen, zu Ehren der Gebrüder Max und Paul von Bleichert ein Denkmal  zu enthüllen und einzuweihen.

Stadtverband Leipzig der Kleingärtner (bericht vom 24. Juni 2017): 26. Tag des Gartens im KGV „Seilbahn“

Ein weitreichendes Rahmenprogramm wurde an diesem besonderen Tag angeboten, welches bereits um 09:30 mit einem Aufmarsch des Spielmannzuges durch das Wohngebiet begann und bis spät in den Abend reichte, wo es mit einem Feuerwerk würdig abgeschlossen worden ist.

 

Ein Bleichert Nachfahre (Michael von Bleichert) überreicht, zum Anlass der Einweihung des Denkmals, ein Geschenk an den Vorsitzenden des KGV „Seilbahn“ e.V. (Lars Fach)

Heiko Rosenthal, Bürgermeister von Leipzig im Gespräch mit Hartmut von Bleichert (Ur-Enkel von Max von Bleichert) und Michael von Bleichert (Enkel von Max von Bleichert) im Kleingartenverein KGV „Seilban“ e.V. Leipzig am 24 Juni 2017

Link: Kleingartenverein-Seilbahn    –    PDF:  KGV Seilbahn Programm 24. Juni 2017

Für weitere Informationen zum Festtag kann man sich in der Webseite des Kleingartenverein KGV „Seilbahn“ e.V. erkundigen ⇒ Kleingartenverein-Seilbahn !

Gartenanlage – Plan

KGV Seilbahn Leipzig – Google Map


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Neuer Betreiber für das „Heinrich-Budde-Haus“

Das „Heinrich-Budde-Haus“  hat einen neuen Betreiber

Ab 1. Januar 2017 wird die ehemalige Bleichert „Villa Hilda„, die einst um 1890/91 Adolf Bleichert, Gründer der ehemalig weltweit bekannten Drahtseilbahnfirma Bleichert & Co, erbauen ließ, wieder einen neuen Betreiber erhalten.

Das „Heinrich-Budde-Haus“, seit 1956 so nach dem Widerstandskämpfer benannt, soll nun vom FAIRbund e.V.  als sozialkulturelles Zentrum weitergeführt werden.

Eine Infoveranstaltung mit dem neuen Betreiber FAIRbund e. V.  fand am Montag, den 5. Dezember 2016 im Bürgerverein Gohlis e. V. Lindenthaler Straße 34, Leipzig statt. Dort wurde das zukünftige Projekt bzw. Konzept vorgestellt.

Wie der FAIRbund e.V. angekündigt hat, laden sie alle interessierten Bürger am 22.01.2017 zwischen 10 und 18 Uhr ein, das Haus und Gelände zu erkunden, mit dem neuen Betreiber ins Gespräch zu kommen und einen schönen Tag im „Heinrich-Budde-Haus“ zu haben. Nähere Informationen zum Ablauf und den geplanten Aktionen folgen in Kürze.

Weitere Informationen dazu und zum FAIRbund e.V. finden sie unter folgenden Links: Gohlis Info und Verein – Fairbund !

 


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„Heinrich-Budde-Haus“ Leipzig-Gohlis

Ausschreibung Interessenbekundung zur Betreibung des „Heinrich-Budde-Hauses“ in Leipzig-Gohlis

Die Stadt Leipzig, Kulturamt, beabsichtigt zum 01.01.2017 die kulturelle Betreibung des Heinrich-Budde-Hauses, Lützowstraße 19, 04157 Leipzig in freie Trägerschaft zu vergeben.

Vorgeschichte:

Die Villa „Hilda“ wurde 1890/91 von der Famile und Unternehmer  Adolf Bleichert zu Wohnzwecken erbaut. Nach 1927 kam die Villa in den Eigentum der Familie Karl Mende. Sie wurde während des Dritten Reichs enteignet und ab 1956 erfolgte der Umbau zu einem Betriebskulturhaus. Entsprechend einem Antrag aus der Bürgerschaft erwarb die Stadt Leipzig im Jahr 1993 Haus und Grund und vermietete die Liegenschaft an den Förderverein Heinrich-Budde-Haus e. V.

Im Laufe der Jahre wandelte sich der konzeptionelle Ansatz des Vereins hin zum ausschließlichen Wahrnehmen von Verwaltungs- und Koordinierungsfunktionen. Dieser Ansatz hat sich jedoch auf Dauer nicht als tragfähig erwiesen, so dass die Bewirtschaftung seit dem 01.09.2014 durch das Kulturamt erfolgt.

Für weitere Informationen siehe die Webseite:   www.leipzig-de   Ausschreibung !

 

 

Zur ehemaligen Villa „Hilda“ und ihrer Geschichte wurde 1999 ein Buch (Gohliser Historische Hefte 4) mit dem Titel „Von der Villa Hilda zum Klubhaus Heinrich-Budde“ von Seiten des Fördervereins Heinrich-Budde-Haus e.V. und dem Bürgerverein Gohlis e.V. verfasst, mit Beiträgen verschiedener Autoren, darunter auch Herr Dr. M. Hötzel.

 

 

 


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