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OITAF – Internationaler Weltseilbahnkongress 2017

OITAF – Internationaler Weltseilbahnkongress 2017

Die OITAF ist die Internationale Organisation für das Seilbahnwesen. Sie wurde im Jahr 1959 in Mailand (Italien) gegründet mit dem Ziel, alle drei das Seilbahnwesen betreffende Kategorien

  • die Betreiber, bzw. die Seilbahnunternehmer
  • die Hersteller der Seilbahnanlagen
  • die Aufsichtsbehörden (in Vertretung des Staates bzw. der Benützer)

in einer einzigen Organisation zu vereinigen, um die anstehenden Probleme gemeinsam lösen zu können.

Weitere informationen unter der Webseite www.oitaf.org bzw. folgenden Link:  O.I.T.A.F.    –    ISR (Internationale Seilbahn Rundschau)

Alle 6 Jahre findet seit 1957 der Internationale Weltseilbahnkongress statt.  Er wurde bisher in den folgenden  Städten bzw. Nationen abgehalten:

  • Rom (Italien) 1957
  • Paris (Frankreich) 1963
  • Luzern (Schweiz) 1969
  • Wien (Österreich) 1975
  • München (Deutschland) 1981
  • Grenoble (Frankreich) 1987
  • Barcelona (Spanien)1993
  • San Francisco (USA) 1999
  • Innsbruck (Österreich) 2005
  • Rio de Janeiro (Brasilien) 2011

Der 11. Internationale Weltseilbahnkongress wird vom 6. – 9. Juni 2017 in Bozen (Italien) stattfinden !

Dazu weitere Informationen unter folgenden Link: OITAF 2017

Programm: OITAF 2017 Seilbahnweltkongress Bozen (ITA) – Programm (germ.)

Am Freitag den 9. Juni 2017 findet eine öffentliche Veranstaltung (freier Eintritt) von 20:00 – 22:00 im EURAC Europäische Akademie Forschungszentrum – Auditorium (Viale Druso 1 – 39100 Bolzano) mit dem Titel “ Bergwärts, die Geschichte der Seilbahnen“ statt.

Unter der Moderation von Gerd Staffler (Kuratorium für Technische Kulturgüter) werden vier Referate bzw. Vorträge, wie nachstehend, gehalten:

  1. Südtirol: Die ersten Seilschwebebahnen (Wittfrida Mitterer / Universität Innsbruck)
  2. Italien: Die ersten hundert Jahre der seilbahnanlagen 1850 – 1950 (Giuliano Zannotti / Agudio-Leitner AG)
  3. Schweiz: „Die Herrschaft der Mechanisierung“ (Karin Zaugg / BureauKarinZaugg-Denkmalpflege)
  4. Deutschland: Die Firma A. Bleichert & Co. Leipzig und der Vertrag Bleichert – Zuegg  (Dr. Manfred Hötzel / Historiker) 

Flugblatt:  OITAF 2017 Brochure Seilbahngeschichte (deu.-ita.) 09.06.2017

News:  Gemeinde Bozen       –       Provinz Bozen

Vortrag Dr. Manfred Hötzel – LinkA. Bleichert und der Vertrag Bleichert – Zuegg


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100 Jahre Kleingartenverein – KGV „Seilbahn“ e.V. Leipzig

Kleingartenverein – KGV „Seilbahn“ e.V. 

Die Bleichert & Co. Seilbahnfirma und deren Inhaber und Vertreter, somit die Familie (von) Bleichert, war auf verschiedener Art und Weise und in unterschiedlichen Bereichen, sowohl sozial als auch kulturell eingestellt.

So hat die Familie (von) Bleichert mehrfach wohltätige Einrichtungen gegründet und finanziell unterstützt.

Diese wurden vor allem für die Belegschaft und deren Familien gedacht, aber es gab auch Initiativen, welche der Bürgerschaft von Leipzig-Gohlis zu Gute kamen.

1917 wurde auf landwirtschaftlich nutzbaren Flächen von ca. 76 ha, die von der Firma Bleichert & Co. erstanden worden waren, eine Schrebergärtenanlage für die Angestellten geschaffen, diese waren und sind in Leipzig üblich und weit verbreitet.

2017 feiert der Kleingartenverein – KGV „Seilbahn“ e.V. an der Max-Liebermann Strasse 91-93 in Leipzig-Gohlis ihr 100 jähriges Bestehen.

Zum Anlass fand als „Höhepunkt des Vereinslebens“, am Samstag den 24. Juni 2017 eine Gedenkfeier statt. Am selben Tag wurde auch  der  26. Tag des Gartens der Stadt Leipzig ausgetragen.

Wie aus dem Programmablauf zu ersehen war, hatten die Vereinsmitglieder beschlossen, zu Ehren der Gebrüder Max und Paul von Bleichert ein Denkmal  zu enthüllen und einzuweihen.

Stadtverband Leipzig der Kleingärtner (bericht vom 24. Juni 2017): 26. Tag des Gartens im KGV „Seilbahn“

Ein weitreichendes Rahmenprogramm wurde an diesem besonderen Tag angeboten, welches bereits um 09:30 mit einem Aufmarsch des Spielmannzuges durch das Wohngebiet begann und bis spät in den Abend reichte, wo es mit einem Feuerwerk würdig abgeschlossen worden ist.

 

Ein Bleichert Nachfahre (Michael von Bleichert) überreicht, zum Anlass der Einweihung des Denkmals, ein Geschenk an den Vorsitzenden des KGV „Seilbahn“ e.V. (Lars Fach)

Heiko Rosenthal, Bürgermeister von Leipzig im Gespräch mit Hartmut von Bleichert (Ur-Enkel von Max von Bleichert) und Michael von Bleichert (Enkel von Max von Bleichert) im Kleingartenverein KGV „Seilban“ e.V. Leipzig am 24 Juni 2017

Link: Kleingartenverein-Seilbahn    –    PDF:  KGV Seilbahn Programm 24. Juni 2017

Für weitere Informationen zum Festtag kann man sich in der Webseite des Kleingartenverein KGV „Seilbahn“ e.V. erkundigen ⇒ Kleingartenverein-Seilbahn !

Gartenanlage – Plan

KGV Seilbahn Leipzig – Google Map


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Bleichert – Kalender 2017

Der Bleichert Kalender 2017:

Bilder zur Bleichert „Eidechse“ – dem genialen Elektrokarren und Vorläufer des modernen Elektrogabelstaplers.

Der Elektrokarren „Eidechse“ der Firma Bleichert

Der Elektrokarren „Eidechse“ war ein niedriges Kleinfahrzeug auf vier Rädern mit Vollgummibereifung und einer Plattform als Transportfläche. Der Antrieb erfolgte durch zwei Motoren, die sich unter der Ladefläche in einem Kasten befanden und von Akkumulatoren gespeist wurden.

Der Elektrokarren konnte auch so gefahren werden, daß sich der Fahrerplatz mit der Schalt- und Bremseinrichtung vorn befand. Später gab es eine Vollverkleidung für den Fahrer, die sogar mit Dach versehen war.

Die Besonderheit der „Eidechse war die patentierte Trittbrettlenkung durch das Körpergewicht des Fahrers. Dieser bestimmte durch das Wippen des Trittbrettes die Fahrtrichtung. Die Fahrgeschwindigkeit betrug anfangs 8 km/h und wurde später auf 16 km/h gesteigert.

Die „Eidechse wurde anfangs in zwei Größen für 750 kg und 1.500 kg Nutzlast und in unterschiedlichen Bauarten hergestellt. Der Grundtyp war der Plattform-Elektrokarren (Baureihe EK).

Die Bezeichnung als „Eidechse leitete sich von der lebenden Eidechse ab und sollte die Wendigkeit beim Fahren ausdrücken. Der Elektrokarren wurde um 1920 entwickelt. 1923 ließ die Firma Bleichert beim Deutschen Patentamt in Berlin die Bezeichnung „Eidechse in die Warenzeichenrolle eintragen.

Eine erste ausführliche Beschreibung der „Eidechse befindet sich in der Festschrift von 1924 zum 50jährigen Jubiläum der Gründung der Firma Bleichert.

Die „Eidechse war vielseitig nutzbar. Sie kam vor allem im innerbetrieblichen Transport von Kleinteilen in Industriebetrieben, bei der Eisenbahn auf Bahnhöfen für den Gepäcktransport, bei der Post im Paketumschlag, in öffentlichen und kommunalen Einrichtungen (Krankenhäusern, Schlachthöfen, Molkereien) und in der Stadtreinigung zum Einsatz.

Die „Eidechse war weltbekannt. Sie dürfte neben der Drahtseilbahn das bekannteste Produkt der Firma Adolf Bleichert & Co. gewesen sein.

Heute ist dieses Transportmittel aus der Öffentlichkeit verschwunden.

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Nachdem der Bürgerverein Gohlis e.V.  keinen Bleichert Kalender 2017 entworfen hat, haben sich Bleichert Familienmitglieder entschlossen für das Kalenderjahr 2017 selber einen Bleichert Kalender herauszugeben. Das Thema viel auf die Produktsparte der Elektrokarren, die auch einen wichtigen Bestandteil in der leipziger Industrieproduktion hatten.

 

Titelbild: Bleichert „Eidechse“ Katalog 1936 (Breitkopf & Härtel – Leipzig)

Text u. s/w Fotos: Dr. Manfred Hötzel – Leipzig (Artikel zur „Eidechse“)         

Gestaltung und Reproduktion: Hartmut von Bleichert – Rom            

Vorlagen für Reproduktion: Privatarchiev Rolf von Bleichert, Florida USA

Herstellung: Press Up Srl – Rom

 

 

 


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Neuer Betreiber für das „Heinrich-Budde-Haus“

Das „Heinrich-Budde-Haus“  hat einen neuen Betreiber

Ab 1. Januar 2017 wird die ehemalige Bleichert „Villa Hilda„, die einst um 1890/91 Adolf Bleichert, Gründer der ehemalig weltweit bekannten Drahtseilbahnfirma Bleichert & Co, erbauen ließ, wieder einen neuen Betreiber erhalten.

Das „Heinrich-Budde-Haus“, seit 1956 so nach dem Widerstandskämpfer benannt, soll nun vom FAIRbund e.V.  als sozialkulturelles Zentrum weitergeführt werden.

Eine Infoveranstaltung mit dem neuen Betreiber FAIRbund e. V.  fand am Montag, den 5. Dezember 2016 im Bürgerverein Gohlis e. V. Lindenthaler Straße 34, Leipzig statt. Dort wurde das zukünftige Projekt bzw. Konzept vorgestellt.

Wie der FAIRbund e.V. angekündigt hat, laden sie alle interessierten Bürger am 22.01.2017 zwischen 10 und 18 Uhr ein, das Haus und Gelände zu erkunden, mit dem neuen Betreiber ins Gespräch zu kommen und einen schönen Tag im „Heinrich-Budde-Haus“ zu haben. Nähere Informationen zum Ablauf und den geplanten Aktionen folgen in Kürze.

Weitere Informationen dazu und zum FAIRbund e.V. finden sie unter folgenden Links: Gohlis Info und Verein – Fairbund !

 


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90 Jahre Kreuzeckbahn

Als erste Seilschwebebahn Bayerns ging die Kreuzeckbahn am 28. Mai 1926 nach rund einjähriger Bauzeit in Betrieb. Diese erste Personenseilbahn wurde von der Leipziger Drahtseilbahnfirma Adolf Bleichert & Co. erbaut und hat bis 2002, mit nur kleineren Anpassungen (1938 und 1963 Austausch der beiden Kabinen durch neue und grössere), ausgezeichnet funktioniert und in etwa 76 verdienten Jahren mehr als 15 Mio. Gäste auf den 1.638 Meter hohen Hausberg von Garmisch-Partenkirchen befördert.  Die neue Kreuzeckbahn ist von der Fa. Doppelmayr 2002 realisiert worden und besteht aus 25 Kabinen für je ca. 15 Passagiere. Die Personenseilbahn gehört zur Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG, die auch andere Personenseilbahnen, wie die bayerische Eibsee-Seilbahn, die Zahnradbahn, die Gletscherbahn, die Wankbahn etc. betreibt.

Die Eröffnung des Kreuzeckhauses am 1.651 Meter hohen Kreuzeck oberhalb von Garmisch-Partenkirchen erfolgte bereits 20 Jahre zuvor.

Gemeinsam feiern daher die Kreuzeckbahn und das Kreuzeckhaus, das auch als Adolf-Zoeppritz-Haus bekannt ist, im Jahr 2016 ihr Jubiläum. Die Bayerische Zugspitzbahn und die Hüttenwirte (Fam. Bokor) haben aus diesem Anlass an Mariä Himmelfahrt, am 15. August 2016, ein gemeinsames Jubiläumsfest veranstaltet.

(Quelle: Facebook.com – Si Seilbahnen)

 

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Link: Zugspitze.de     PDF:  Kreuzeckbahn (Wikipedia)    Youtube:  Kreuzeckbahn  

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Die urprügliche Kreuzeckbahn (bis 2002)

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Die heutige moderne Kreuzeckbahn

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90 Jahre Rax Seilbahn

„Innovativ, modern, effizent!
Die Rax-Seilbahn wurde grundlegend modernisiert und sorgt mit neuer Seilbahn- und Elektrotechnik für mehr Sicherheit und Effizienz. Investiert wurden rund 3,2 Millionen Euro, die Kapazität soll sich auf 165.000 Fahrten im Jahr erhöhen. Höchsten Kundenkomfort versprechen ein revolutionäres Zutrittssystem- und Reservierungssystem ….  , ein neuer online Ticket …. und Gutscheinshop, eine Natur- und Erlebnispfad App.“

Das ist das Statement der Österreichischen Bergbahnen GmbH der Betreiberfirma der heutigen, gerade erst wieder modernisierten, Rax Seilbahn aus Niederösterreich bei Reichenau a.d. Rax.

Sie wurde 1926, etwa zeitgleich wie die Tiroler Zugspitzbahn, von der deutschen Drahtseilbahnfirma Adolf Bleichert & Co. als Bleichert-Zuegg System Personenseilbahn errichtet und gilt als erste österreichische Personenseilbahn überhaupt, da sie einige Wochen früher als die noch wesentlich bedeutendere Tiroler Zugspitzbahn eröffnet worden ist. Kurios ist aber, daß im Firmenregister der Adolf Bleichert & Co.  der Auftrag der Tiroler Zugspitzbahn vor dem der Rax Seilbahn eingegangen ist und somit aus diesem Blickpunkt, die erste österreichische Personenseilbahn eben die Tiroler Zugspitzbahn darstellt.

Die Rax Seilbahn führt auf den etwa 2.000 Meter hohen Hausberg der Wiener. Genau gesagt  führt sie von einer Seehöhe von 528 m. ü. A. auf 1.546 Meter. Für die Betriebslänge von 2.160 Metern benötigt sie zwischen sieben und zehn Minuten.

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Link:  www.raxalpe.com     PDF:  Geschichte der Rax Seilbahn   PDF:  Rax Seilbahn (Wikipedia)   Youtube:   Rax Seilbahn (1940)     Youtube:  Rax Seilbahn (2012)

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Die urprügliche Rax Seilbahn (bis 1991)

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Die heutige moderne Rax Seilbahn

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90 Jahre Tiroler Zugspitzbahn

Die Zugspitze ist mit 2.962 m ü. M. der höchste Berggipfel der Bundesrepublik Deutschland und des Wettersteingebirges in den Ostalpen. Das Zugspitzmassiv liegt südwestlich von Garmisch-Partenkirchen in Bayern und im Norden Tirols (Österreich).

Über seinem Westgipfel verläuft die Grenze zur Republik Österreich. Südlich des Berges schließt sich das Zugspitzplatt an, eine Karst-Hochfläche mit zahlreichen Höhlen.  An den Flanken der Zugspitze befinden sich drei Gletscher: der Nördliche Schneeferner und der Höllentalferner; außerdem der kleinere Südliche Schneeferner.

Auf den Zugspitzgipfel führen drei Seilbahnen:

Die erste, die Tiroler Zugspitzbahn, wurde 1926 von der Firma Adolf Bleichert & Co. gebaut und endete auf einem Grat, der Kammstation, unterhalb des Gipfels, bevor die Endstation 1991 auf den Gipfel verlegt wurde. Zwischenzeitlich gab es seit 1964 aber auch eine Gipfelseilbahn, die von der Kammstation (2.805 m.ü.M.) auf die Zugspitzgipfel-Station (2.951 m.ü.M.) führte.

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Eine zweite, d.h. eine Kombination aus Zahnradbahn und Gipfelseilbahn, ist die Bayerische Zugspitzbahn, welche durch das Innere der Nordflanke führt und (heute) auf dem Zugspitzplatt endet, von wo eine weitere Personenseilbahn zum Gipfel hinauf führt. 1931 endete die Zahnradbahn am Schneefernerhaus und die damalige zum Zugspitzgipfel führende bayerische Gipfelseilbahn war ebenfalls eine von der Firma Adolf Bleichert & Co. konstruierte Personenseilbahn. Sie wurde 1993 verlegt bzw. ersetzt.

Die dritte Luftseilbahn ist die bayerische Eibseeseilbahn, welche die deutsche Version der Tiroler Zugspitzbahn darstellt, aber erst 1963 eröffnet worden ist. Sie wird derzeit grunderneuert bzw. durch eine hochmoderne und größere Panoramakabinenseilbahn und einem neuen Zugspitzgipfelgebäude ersetzt, dessen Inbetriebnahme ist für Ende 2017 vorgesehen.

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Jubiläumsjahr: 90 Jahre Tiroler Zugspitzbahn  

Die Tiroler Zugspitzbahn ist eine Personenluftseilbahn, von der Hotelsiedlung Ehrwald-Zugspitzbahn (Ehrwald-Obermoos) in 1.225 m.ü.M. auf den Westgipfel der Zugspitze (2.962 m.üM.), in der seit 1991 durchgehenden, neu erbauten Anlage. Sie ist in der neuen Version seit  1991 als Zwei-Seil-Pendelbahn (zwei Tragseile, ein Zugseil) mit drei Stützen ausgeführt und erschließt von österreichischer Seite das Gletscherschigebiet am Zugspitzplatt (Wettersteingebirge).

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Nach Fertigstellung im Jänner 1926 wurde am 5. Juli 1926 die damals so genannte Österreichische Zugspitzbahn als erste der auf die Zugspitze führenden Bahnen eröffnet. Die Tiroler gewannen damit den Wettlauf mit der bayerischen Seite um die technische Erschließung des Gipfels. Obwohl die von Adolf Bleichert & Co. gebaute Bahn für ihre Zeit eine technische Meisterleistung war, führte sie jedoch nur zu einer Bergstation unterhalb des Zugspitzkamms auf 2.805 m. ü. M., so dass der Gipfel (2.962 m. ü. M.) nicht direkt erreichbar war. Die Förderleistung betrug bei einer Kabinengröße von 19 Personen und einer Fahrzeit von mindestens 16 Minuten nur 80 Personen pro Stunde. Das Zugspitzplatt konnte zum Skifahren über einen 700 m langen Stollen erreicht werden. An die Bergstation wurde das „Kammhotel“ angebaut. 1991 wurde die Bleichert Personenseilbahn durch eine neue, bis zum Zugspitzgipfel reichende Seilbahn ersetzt, aber die Geschichte der Tiroler Zugspitzbahn begann 1926 und ist nun 90 Jahre alt geworden.  Im Gipfelgebäude wurde ein kleines Museum eingerichtet, das den Bau der ersten und zweiten „österreichischen“ Zugspitzbahn dokumentiert. In dem Museum findet sich unter den Exponaten ein Funktionsmodell der ersten Tiroler Zugspitzbahn im Betriebszustand um 1960.

(Quelle: auszugsweise Wikipedia)

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Es ist geplant, bis Ende 2016, ein neues Tiroler Zugspitzbahn Museum neben der Talstation zu errichten. Dort soll auch die Betriebsanlage der ersten österreichischen Zugspitzbahn, die von der Fa. Adolf Bleichert & Co. gebaut worden ist,  wieder originalgetreu aufgestellt werden. Die Bauarbeiten sind im Gang. Wir sind gespannt !

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(Quelle: HvB  08.07.2016)

Weitere Informationen zur Geschichte der Tiroler Zugspitzbahn sind in den folgenden Links und PDF-Dokumenten enthalten:

Link:  Zugspitze

PDF:  Tiroler Zugspitzbahn – Wikipedia      PDF:  Tiroler Zugspiztbahn_Chronik      PDF:  TZB_Prospekt_2016

Youtube:  TZB – Imagefilm 2016

Erste Kabinenbahn (1926-1991)

Erste Tiroler Zugspitzbahn (1926-1991)

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Zweite Tiroler Zugspitzbahn (1991-2016)

Altes Bleichert Zugspitzbahn Plakat

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„Heinrich-Budde-Haus“ Leipzig-Gohlis

Ausschreibung Interessenbekundung zur Betreibung des „Heinrich-Budde-Hauses“ in Leipzig-Gohlis

Die Stadt Leipzig, Kulturamt, beabsichtigt zum 01.01.2017 die kulturelle Betreibung des Heinrich-Budde-Hauses, Lützowstraße 19, 04157 Leipzig in freie Trägerschaft zu vergeben.

Vorgeschichte:

Die Villa „Hilda“ wurde 1890/91 von der Famile und Unternehmer  Adolf Bleichert zu Wohnzwecken erbaut. Nach 1927 kam die Villa in den Eigentum der Familie Karl Mende. Sie wurde während des Dritten Reichs enteignet und ab 1956 erfolgte der Umbau zu einem Betriebskulturhaus. Entsprechend einem Antrag aus der Bürgerschaft erwarb die Stadt Leipzig im Jahr 1993 Haus und Grund und vermietete die Liegenschaft an den Förderverein Heinrich-Budde-Haus e. V.

Im Laufe der Jahre wandelte sich der konzeptionelle Ansatz des Vereins hin zum ausschließlichen Wahrnehmen von Verwaltungs- und Koordinierungsfunktionen. Dieser Ansatz hat sich jedoch auf Dauer nicht als tragfähig erwiesen, so dass die Bewirtschaftung seit dem 01.09.2014 durch das Kulturamt erfolgt.

Für weitere Informationen siehe die Webseite:   www.leipzig-de   Ausschreibung !

 

 

Zur ehemaligen Villa „Hilda“ und ihrer Geschichte wurde 1999 ein Buch (Gohliser Historische Hefte 4) mit dem Titel „Von der Villa Hilda zum Klubhaus Heinrich-Budde“ von Seiten des Fördervereins Heinrich-Budde-Haus e.V. und dem Bürgerverein Gohlis e.V. verfasst, mit Beiträgen verschiedener Autoren, darunter auch Herr Dr. M. Hötzel.

 

 

 


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Bleichert’s Wire Ropeways (by Dr. Peter von Bleichert)

In 1924, Germany’s „Adolf Bleichert & Co.“ celebrated its 50th Anniversary. By the time of this occasion, the company had designed and built the world’s record holding wire ropeways:

  • Longest and highest elevation (Argentina);
  • Length of system over water (New Caledonia);
  • Steepest (Tansania);
  • Highest capacity (France);
  • Northernmost (Norway) and
  • Southernmost (Chile).

Written by Dr. Peter von Bleichert, the great-great grandson of the company’s founder, this book includes over 100 pictures, many of them are coloured, and detailed engineering drawings that explore the legendary company’s history, and several of its record-holding systems mentioned above, thereof specifically illustrated are the Cablecarril Chilecito of La Rioja province in Argentina, the over water mining material tramway in Thio (New Caledonia), the wood material tramway of Mkumbra (Tansania) and last but not least the passenger aerial ropeway of the Zugspitze (Austria).

Dr. Peter von Bleichert, born in New York City, has lived in Puerto Rico, Greece, and England, and currently resides in California, USA where he is a college professor and writer and  where he lives with his wife and daughter. Besides fantasy and science fiction, Pete loves to read military techno-thrillers and loves to write them even more (i.e.  Crown Jewel (The Battle for the Falklands/Book1) and Dragon Fire (The Battle for the Falklands/Book 2) or Fourth Crisis (The Battle for Taiwan).  He holds a graduate degree in international relations, a doctorate in public policy / homeland security, and has written for various organizations, including the Royal United Services Institute for Defence Studies and the U.S. Naval Institute. He is now working on his next book.

Who should be interested in reading this book, here is the German version, which can be ordered from Amazon/Germany: Bleichert-Drahtseilbahnen. In case you would prefer the English version, please go to: Bleichert’s Wire Ropeways. Kindle Edition 2014 (189 pages).

Please also visit „Bleichert’s Wire Ropeways“ on Facebook for information and news of relevance to the book.

Peter von Bleichert (Vorderseite) (eng.)


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Luis Trenker TV-Film „Der schmale Grat der Wahrheit“

Hilda von Bleichert, Tochter des Industriellen Paul von Bleichert und Firmenbesitzers der Fa. Adolf Bleichert & Co.  AG aus Leipzig-Gohlis, der ehemals weltführenden Drahtseilbahnenfabrik, war mit dem berühmten Regisseur, Schriftsteller und Filmschauspieler Luis Trenker verheiratet, welcher ausserdem auch als Architekt tätig gewesen ist.

Die, zum Teil sagenumwobene persönliche Geschichte aus der Zeit des III. Reichs, dieser südtiroler Persönlichkeit und Bergsteigerlegende, wurde vor kurzem (2014) in einer historischen Kino-Filmverfassung aufgearbeitet.

Der Fernsehfilm „Der schmale Grat der Wahrheit“  war am 18.11.2015 im deutschen Fernsehen „Das Erste“ um 20:35 zu sehen und ist weiterhin bis zum 18.11.2016 über die Videothek des Fersehkanals abrufbar.

Link 1:  Luis Trenker – Der schmale Grat der Wahrheit

Youtube:  Filmvorschau – Trailer

Link 2:   Luis Trenker (Wikipedia)

Youtube:  Peter Alexander und Luis Trenker (90. Geburtstag)

Link 3:  Trenkererinnerungen

Youtube:  Luis Trenker – Sein letztes Interview

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Hilda v.B-Trenker & Luis Trenker

Hilda von Bleichert – Trenker & Luis Trenker

Anmerkung:

Nenneswert ist auch eine vor kurzem, d.h. im Januar 2016 in Bozen im Kulturhaus „Espace La Stanza“ stattgefundene persönliche fotografische Ausstellung mit dem Titel „Francesca Witzmann meets Luis Trenker“ , einer international bekannten Fotografin, welche eine dokumentarische Darstellung des südtiroler Regisseurs, Schriftstellers und Heimatberg-Persönlichkeit, in vorwiegend schwarz-weiss Aufnahmen, präsentiert hat.

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Link:  Circolo Culturale La Stanza (Kulturverein)


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